Die erste Woche in La Paz

Nun bin ich schon eine Woche in La Paz und es ist schon viel passiert...
Viel drehte sich diese Woche ums Visum. Wir mussten zum Anwalt, zur Drogenpolizei, um zu bestätigen, dass wir keine Drogen nehmen, zur normalen Polzei, zum Arzt, eine Urinprobe abgeben, Blut abnehmen und uns Röntgen lassen. Dann noch ging es am Freitag noch zu Interpol, wo wir zum dritten Mal nach Drogenpolizei und normaler Polizei Fingerabdrücke nehmen lassen mussten. Und nächste Woche geht es nochmal zu Interpol, es dauert also noch ein bisschen, bis wir unser Visum haben.. 
Dienstag ging es dann das erste Mal in mein Projekt, in dem ich mit Sophia, einer anderen Freiwilligen vom BKHW, arbeiten werde. Zu viel möchte ich noch nicht über mein Projekt sagen,  denn ich möchte lieber noch bisl warten, bis ich alles richtig kennengelernt habe. Was ich aber auf jeden Fall schonmal sagen kann, dass man von meinem Projekt einen traumhaften Ausblick hat und dass die Kinder unglaublich lieb sind und einen beim ersten Treffen direkt umarmt und mit Fragen überhäuft haben. Ein paar Namen der Kinder habe ich jetzt auch schon drauf, bis ich aber alle beim Namen nennen kann, brauch ich noch eine Weile...
Mittwochs sollte ich dann auch nochmal in mein Projekt, nur haben an diesem Tag die Busfahrer gestreikt, die in die Zona Sur fahren, wo man mein Projekt ist, somit gab es keine Möglichkeit zu meinem Projekt zu kommen. Deshalb fuhr ich zu Lena's Projekt um zu wissen, wo sie arbeitet und wohnt. Danach trafen Lena und Ich uns mit Sophia in der Stadt und gingen zsm Mittagessen, 4 Gänge: Salat, Suppe, Teller Nudeln mit Pesto, Nachtisch und ein Getränk: 30 Bolivianos = 3,8€. Da kann man nicht meckern, vorallem schmeckt es noch ziemlich lecker und man hat Wlan, was direkt für Facetime und andere Sachen im Internet ausgenutzt wird. 
Nachdem Essen sind dann Lena und Ich zur Kirche San Francisco gefahren, wo wir uns mit Madlen und Christiane trafen, andere Freiwillige, die auch bei Lena im Projekt arbeiten, aber nicht von Weltwärts sondern von Kulturweit, einer anderen Organisation der Regierung, entsendet wurden. In der Kirche wollte ich dann eine Kerze entzünden, doch leider gab es keine Möglichkeit dafür.. 
Um die Kirche herum sind dann die ganzen Touristenläden mit Kleidung aus Alpakawolle, Postkarten und allem, was der Tourist sonst noch so kaufen möchte. 
Freitags nach Interpol, ging es dann wieder ins Projekt. Diesem Mal gingen wir mit Jungs am Nachmittag in einen Park, in dem sie Fussball und Volleyball spielen, Klettern, Schauckeln und vieles mehr konnten. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war schön, die Jungs so viel Lachen zu sehen...
Nachher ging es dann nochmal zum Projekt, wo wir noch ein bisschen erzählten, die Aussicht genossen und dabei zu sahen, wie die Sonne hinter den Bergen verschwand...

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Kommentare: 1
  • #1

    Onkel Tom (Sonntag, 20 September 2015 18:06)