Todesstraße und abseits der Strecke

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Bericht, 3 Wochen sind seit meinem letzten vergangen und schon wieder ist einiges passiert. 
Ich bin endlich die Todesstraße mit dem Fahrrad runtergefahren! 50km, 3000 Höhenmeter und 3 Vegetationszonen durchfahren, dabei dem Tod in die Augen geschaut, denn teilweise geht es direkt neben der Strecke 350 Meter hinunter und 15 Teilnehmer sind der 25jährigen Historie der Todesstraßenfahrradtouren bisher gestorben, abgesehen von den ganzen Autos und Bussen, die schon auf dieser Strecke verunglückt sind. Man kann sagen, dass es nicht ganz ohne ist dort runter zu fahren, aber es macht tierisch viel Spaß! Und auf jeden Fall Muss jeder Bolivienreise und sehr empfehlenswert. Für mich wird es auch nicht das letzte Mal gewesen sein :)
Endlich konnte ich mich dann auch mal wieder auf dem Fussballplatz austoben und habe mit der Mannschaft meines Projektes jetzt schon 2 Spiele gespielt, leider ging das erste verloren, trotz eines Tores von mir.. Wiedermal machte mir die Höhe zu schaffen, wodurch ich mein Spiel nicht wie gewohnt spielen konnte. Im zweiten Spiel ging es dann aber besser, ich überlüpfte 2x den Torwart und konnte einen Freistoß aus 25m im Lattenkreuz versenken. Trotzdem ging das Spiel schlussendlich mit 3:3 aus. Aber es war eine klare Verbesserung zu sehen von mir und den Jungs! Heute geht es dann wieder auf den Platz mal sehen, wie dieses Mal das Ergebenis lautet. 
Desweiteren habe nun endlich mit Capoeira angefangen und kann jetzt schon paar Sachen um mich selbstzuverteidigen. Capoeira macht total viel Spaß und ich denke, dass ich bis zu meiner Abreise damit weitermachen werde. 
Nun gibt es etwas abseits von Bolivien zu berichten, meine Eltern werden heiraten nach über 23 Jahren Beziehung. Darüber bin ich unheimlich glücklich, auch wenn meine Eltern für mich immer der Beweis waren, dass man nicht verheiratet sein muss um lange glücklich miteinander zu l(i)eben. Ich freue mich jetzt schon auf die Hochzeit und meine Rede, die ich halten werde um annäherend auszudrücken, wie sehr ich meine Eltern liebe und wie stolz ich auf sie bin!
Außerdem werden es die meisten schon mitbekommen haben, an Weihnachten bin ich für 9 Tage in Mainz, worauf ich mich extrem freue. Denn egal wie schön es auf der Welt ist, am schönsten ist es immernoch in Mainz, der Stadt, der mein Herz gehört. Einmal Mainzer, immer Mainzer.
Aber auch La Paz ist immer mehr dabei ein Teil meines Herzens nach Guatemala, Barcelona und Arcachon zu bekommen! Ich fühle mich wohl hier und wenn man von einem der vielen Aussichtspunkte hinunter auf die Stadt guckt, kann man nur glücklich sein..

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Kommentare: 1
  • #1

    Addy (Dienstag, 24 November 2015 20:14)

    uns kommen jedes mal die Tränen wenn wir deinen Blog lesen